Mein Lieblings-FLOGOS™-Einsatz – Part 3: Alex

Immer wenn ich auf meinen schönster FLOGOS™-Einsatz angesprochen werde, kommen mir die Tage am Schwarzen Meer in Erinnerung.
Es war im Oktober 2009, wir haben gerade mal 2 Monate intensiv für FLOGOS™ die Werbetrommel gerührt, als ein Anruf von McCann Berlin durchgestellt wurde. Man benötigte mehr Infos über das neue Marketingtool namens FLOGOS™.

Bereits am darauffolgenden Tag übermittelte man uns eine Präsentation mit Ideen, wie man sich einen FLOGOS™-Einsatz im Rahmen einer Promotion Tour vorstellte. Ab diesen Zeitpunkt stand fest, hinter der Aktion steht Coca Cola, mit dem Produkt NESTEA.
Am 31. Mai 2010 kam die Bestellung für zwei 14-tägige Veranstaltungen in Rumänien und Bulgarien mit Schwerpunkt Schwarzmeer-Küste.
Am 02.07.2010 machten wir uns auf den Weg nach Rumänien mit Ziel Timisoara. Über Österreich und an Budapest vorbei ging es zur Grenze nach Rumänien. Als jüngstes EU-Mitglied waren Zollformalitäten zwar kein großes Thema, jedoch mussten wir den Zollbeamten erstmal genau erklären was wir vorhaben und danach die geweckte Neugierde mit Bildmaterial und reichlich Flyern befriedigen.
Am darauffolgenden Tag ging die Fahrt weiter nach Bukarest über die Karpaten. Wir waren ja schon viel unterwegs mit unserem Crafter, jedoch waren die Erlebnisse bei den Überquerungen der Karpaten immer außergewöhnlich. Perfekt ausgebaute 4-spurige Straßen wechselten ohne Vorankündigung in Feldwege, um plötzlich wieder zur Straße zu werden.  Am Ende haben wir für die 560 km 8 Stunden gebraucht.
In Budapest trafen wir uns mit der regionszuständigen Eventagentur für die nächsten Veranstaltungstage. Wir besprachen die Details und vereinbarten den Zeitpunkt und Treffpunkt für den Aufbau der ersten Promotion. Mit deutscher Pünktlichkeit waren wir am darauffolgenden Tag an Ort und Stelle und auch die Agentur war bereits am Aufbau einer kleinen Bühne. Wir bekamen unsere Plätze zugewiesen und waren natürlich zum Start bereit. Dann ging die Party los – GoGo-Girls tanzten beschwingt nach den Klängen eines DJ , Promo-Teams verteilten Eistee und wir flogen unsere Motive.
Ein stilisiertes Teeblatt, eine Zitrone und das verbindende Pluszeichen waren gesetzt.
3 Tage Bukarest mit wechselnden Standorten haben auch genügend Zeit gelassen, die Stadt kennenzulernen.  Pflichtprogram war selbstverständlich das größte Gebäude Europas, der Parlamentspalast,  gebaut von Ceausescu.
Von Bukarest aus ging es weiter nach Constanta, via Autobahn ein Katzensprung von etwas mehr als 2 Stunden. Ab jetzt standen 7 Tage Einsatz am Strand auf dem Plan. Keine Musik mehr, keine Tänzer und Tänzerinnen, nur noch wir mit unseren Maschinen und dem Verteilen der Eistea-Bottles.
Der erste öffentliche Badestrand war fix gesetzt und uns war klar, dass wir es mit unserem Equipment nicht einfach haben werden. Mitten im Sand, ohne Strom und ohne einfachen Zugang war es unmöglich den Wünschen nachzukommen. Nach einem kurzen Telefonat mit den Verantwortlichen der Agentur bekamen wir freie Hand um uns nach passenden Locations in der direkten Umgebung umzuschauen. Auch die Suche nach Stromanschluss konnte geklärt werden und 5-6 Mann zum verbringen unserer alten großen Maschinen in den Sand waren auch zu finden. So konnten wir am ersten Tag mit etwas Verspätung gegen 14:00 Uhr mit unserem Strandeinsatz beginnen.
Nun kamen die nächste Herausforderung. Nicht Wind oder Kinder, sondern die Hitze. Als typisch Deutsche standen wir mit unseren dunklen Poloshirt und langer Hose mit Schuhen inmitten von Badenarrischen, mal mit, mal ohne jegliche Bekleidung. Das Shirt war schnell gewechselt, doch nicht nur uns wurde es zu warm sondern auch unsere Maschinen heizten sich auf. Alles was Dunkel ist wurde enorm heiß und bald konnten wir nichts mehr berühren. Handschuhe mussten organisiert werden, damit wir nach unserem 4-Stunden Auftritt auch wieder alles abbauen konnten.
An diesem Abend ging es ab in die Shoppingmall. Kurze Hosen, T-Shirt und Strandsandalen mussten her. Auch ein großes weisses Leintuch gegen die Sonne zum Schutz der Maschinen wurde gekauft. Sonnencreme und Badehosen hatten wir mitgebracht und so konnte es nun weitergehen. Jeden Tag ein neuer Strandabschnitt zwischen Constanta und Varna und oftmals mehrere Stunden Fahrt von Ort zu Ort.
Bald hatten wir uns an die Atmosphäre gewöhnt und uns in Etappen unserer Aufgabe gewidmet. Einer musste an der Maschine stehen, korrekt gekleidet in hellen Shirt, kurzer Hose und Badeschlappen, der andere verschwand im Meer um sich abzukühlen. Bei 30 Grad warmen Wasser ist dies aber nicht immer gelungen! Die Mischung machte es, denn zwischen Aufbau am Morgen gegen 09:00 Uhr und Abbau gegen 18:00 Uhr war immer genug Zeit am Strand um bei diesen Arbeitstagen Urlaubsgefühle zu bekommen.
Am 10.07. kamen wir an und am 17.07.  Verliesen wir unser Arbeitsparadies.
Nun standen noch Einsätze in rumänischen Großstädten auf dem Plan. Brasov, Cluj und Timisoara. Davon kann ich jedoch nichts mehr berichten, da alle Erinnerungen am Meer hängen geblieben sind.
Somit beendeten wir unsere Promotion-Tour im Auftrag von Coca Cola / Nestea in Rumänien und freuten uns auf die anstehende Tour in Bulgarien, diesmal 10 Tage Goldcoast.

FLOGOS™ in Rumänien

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