„How-to“: Kunden erreichen trotz Reizüberflutung im wilden Werbe-Wald

Werbeplakate, Leuchtreklame, TV- und Radio-Spots, Massenmailings, Zeitungsannoncen, Flyerkampagnen und Sponsoring-Banner…  sobald wir das Haus verlassen, sind sie unser ständiger Begleiter. Es gibt kein Entkommen vor Eindrücken, Botschaften und Aufforderungen, die das Ziel haben, unsere Aufmerksamkeit zu erregen.

„Schau mich an! Lies mich! Ich bin interessant und wichtig und toll und habe es verdient gesehen zu werden“ schreit es uns förmlich entgegen. Durch die Windungen unseres Gehirns will sie, die Werbe-Message, in unser Bewusstsein vordringen und – am allerbesten – den schwierigen, langen Weg in unser Gedächtnis finden.
Reizüberflutung ist das Stichwort! Wohin soll man noch blicken, wenn man bombardiert wird mit Botschaften und Kaufaufforderungen? Worauf seine Aufmerksamkeit richten? Wann haben wir das letzte Mal eine Message bewusst wahrgenommen, geschweige denn sie uns tatsächlich gemerkt? Je mehr Informationen wir verarbeiten müssen, desto weniger kann eine einzelne aus der Masse herausstechen. Sie geht schlichtweg unter im Informations-Brei des alltäglichen Werbe-Wahnsinns. Und  Marketing-Strategen stehen vor der immer schwieriger werdenden Herausforderung, die Konzepte noch kreativer, innovativer, lustiger und ausgefallener zu gestalten.
Wie schön wäre da ein Marketing-Tool, das außer Konkurrenz an den Start gehen könnte. Etwas, das sich nicht neben hundert anderen Eindrücken behaupten muss, sondern die ungeteilte Aufmerksamkeit für sich gewinnt. Etwas, das außerhalb des gewohnten, überstrapazierten Blickfeldes liegt. Etwas, das althergebrachte Werbemuster über den Haufen wirft und Menschen auf emotionale Weise anspricht. Etwas, das die Botschaft jenseits der üblichen Kanäle doch tatsächlich ins Gedächtnis transportiert. Etwas, das Kunden gewinnt und an die Marke bindet, weil es neu ist, die Neugier weckt und vor allem: weil es begeistert! … ach wär das schön…
Huch??!!!
Und während des Schreibens bin ich auf den super TedTalk von Seth Godin gestossen, der über “Geschnittenes Brot” spricht und darüber, wie wichtig es ist “bemerkenswert” zu sein.

Overload!

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